Übergänge zwischen Schule, Ausbildung und Beruf : Strukturen, Einschätzungen und Gestaltungsperspektiven
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149788
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Gelsenkirchen
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Abstract
"Drei Fünftel der Jugendlichen mit und ohne Hauptschulabschluss nehmen erst nach zweieinhalb Jahren im Übergangssystem eine qualifizierte Ausbildung auf. Für sie verzögert sich ihr Eintritt in das Berufsleben über das 20. Lebensjahr hinaus. Die Risikogruppe der Jugendlichen mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Familien (20 - 30 %) ist auch nach 3 Jahren im Übergangssystem nicht in eine Berufsausbildung eingemündet. Die institutionellen Strukturen des Übergangssystems sind geprägt von Komplexität, fehlender Transparenz und Ineffizienz. Die im Übergangssystem auf allen Ebenen jährlich anfallenden Kosten werden auf 7 Mrd. Euro geschätzt." Im Beitrag werden Funktionsweise, Umgebungsbedingungen und Entwicklungsperspektiven des Übergangssystems erörtert. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen Aspekte wie die Struktur des Ausbildungsmarktes, demographische Faktoren, Altbewerber und Altersstruktur, Bildungsverläufe und nicht zuletzt Passungsprobleme sowohl zwischen Schule und Ausbildung mit dem zentralen Lenkungsbegriff der Ausbildungsreife, als auch zwischen den Teilsegmenten beruflicher Bildung (Duales System, Schulberufssystem und Übergangssystem). Abschließend werden die funktionalen, institutionellen sowie steuerungs- und finanzierungsrelevanten Faktoren in der Organisation des Übergangssystems beschrieben und soweit auf dem derzeitigen Informationsstand möglich analysiert. (BIBB-Doku)