Auf dem Weg zu 4.0 im Klassenzimmer

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Abstract

"Wenn Schüler_innen während der Phase der Berufsorientierung ein Praktikum in einem kleinen oder mittleren Unternehmen (KMU) machen, werden sie vermehrt mit Anforderungen konfrontiert, die sich mit dem Begriff der Industrie 4.0 charakterisieren lassen. Vermehrt werden hier IT-Kenntnisse und überfachliche Kompetenzen wie Arbeiten in vernetzten Systemen, Steuerung der Kommunikation, Koordination von Prozessen usw. verlangt. An die Schule wird damit implizit auch die Erwartung gerichtet, ihre Berufsorientierung und den Unterricht an diese Anforderungen auszurichten und die Schüler_innen durch Initiierung von digitalen Lern- und Bildungsprozessen und durch den gezielten Aufbau von mehr Eigenverantwortung und Autonomie auf diese veränderte oder sich verändernde Arbeitswelt vorzubereiten. Für Sekundarschulen I mit hohem Migrantenanteil, häufig wechselnden Jugendlichen mit Fluchterfahrungen stellt dies eine besonders große Herausforderung dar, da für die Anbahnung und den Aufbau der dafür notwendigen Kompetenzen nicht nur sprachliche Hürden erfolgreich überwunden, sondern häufig auch zum Teil divergierende kulturelle Ansprüche integriert werden müssen. Wie die Anbahnung der dafür notwendigen berufsbezogenen Kompetenzen im Rahmen der Berufsorientierung an einer Sekundarschule in einem mehrjährigen Projekt systematisch umgesetzt werden kann, wird in diesem Beitrag in einem "Werkstattbericht" aufgezeigt." (Textauszug ; BIBB-Doku)

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