Frühe Flexibilisierung? : regionale Mobilität nach der Lehrausbildung in Deutschland zwischen 1977 und 2004
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129222
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Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
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Nürnberg
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Abstract
Im Beitrag wird der Frage nachgegangen, ob und inwieweit regionale Mobilität nach der Lehrausbildung im Zeitverlauf von 1977 bis 2004 zugenommen hat. Dabei geht es insbesondere um die Frage, ob regionale Mobilität als Strategie zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von Ausbildungsabsolventen angesehen werden kann und ob sie in diesem Sinne heute wichtiger ist als noch vor zwanzig Jahren. Die Berufseinstiegsanalysen zeigen, dass regionale Mobilität durchaus strategisch eingesetzt werden kann, wenn es darum geht, eine Tätigkeit im erlernten Beruf zu erlangen. Zwar ist im Zeitverlauf keine Zunahme der Bedeutung der regionalen Mobilität für Ausbildungsabsolventen zu beobachten. So ist z.B. seit Ende der 1970er Jahre der Anteil der westdeutschen Absolventen, die nach Ausbildungsende einen Ortswechsel vollzogen haben, nicht über 10 Prozent gestiegen. Auch senkt regionale Mobilität die Berufwechselwahrscheinlichkeit nur in begrenztem Umfang. Dennoch führt sie insgesamt zu einem erkennbar besseren Fit zwischen erlerntem und ausgeübtem Beruf. (BIBB2)