Berufsbildungsbericht 1992

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Bock

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Bad Honnef

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Abstract

Im Bereich der beruflichen Bildung war das Jahr 1991 von den Bemühungen bestimmt, für die Jugendlichen in den neuen Ländern ein ausreichendes Ausbildungsplatzangebot zu schaffen, den beruflichen Weiterbildungsbedarf in den neuen Ländern zu bewältigen, die europäische Herausforderung in der beruflichen Bildung anzunehmen und den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel in den ost- und mitteleuropäischen Staaten durch gezielte Hilfe zu unterstützen. Die Ausbildungsstellensituation in Deutschland stellt sich sehr unterschiedlich dar. Das betriebliche Ausbildungsangebot hat in den neuen Ländern nicht ausgereicht, um der Nachfrage zu entsprechen. Die Qualität der Ausbildung in Betrieben, ausserbetrieblichen Einrichtungen und beruflichen Schulen weist noch Mängel auf. In den alten Bundesländern müssen Konzepte zur Attraktivitätssteigerung der beruflichen Bildung, zur begabungsgerechten Differenzierung der Ausbildung, zur Ausschöpfung von Begabungsreserven bei Jugendlichen, die bisher ohne Ausbildung geblieben sind, und zur Gleichwertigkeit beruflicher und allgemeiner Bildung entwickelt und umgesetzt werden. Angesichts des gesellschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Wandels und der Internationalisierung der Wirtschaft ist die berufliche Weiterbildung von gleicher berufsbildungs- und arbeitsmarktpolitischer Bedeutung wie die qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses. Dies gilt vor allem auch für die neuen Länder, deren enormer Weiterbildungsbedarf ein zunehmendes Engagement der Betriebe verlangt.

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