Regionale Kompetenzzentren in Deutschland : Bestandsaufnahme über eine aktuelle Entwicklungsperspektive beruflicher Schulen
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125245
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Abstract
Die Entwicklung und Profilierung beruflicher Schulen zu regionalen Kompetenzzentren steht seit einigen Jahren im Fokus berufsbildungspolitischer Diskussionen. Neue Anforderungen in der Arbeitswelt, eine internationale Qualitätsdebatte über die berufliche Bildung, die seit langem kritisierte Überregulierung bzw. Unselbständigkeit beruflicher Schulen in Deutschland, eine stärkere Berücksichtigung der Interessen klein- und mittelständischer Unternehmen sowie die Notwendigkeit "Lernender Regionen" sind Auslöser der Reformdiskussion. Regionale Kompetenzzentren werden definiert als berufliche Schulen in einer spezifischen regionalen Einbindung, die weitgehend autonom und eigenbudgetiert sind, ein eigenes Personal- und Bildungsmanagement betreiben, mit benachbarten Schulen, privaten Bildungsträgern, der Wirtschaft und den übergeordneten Behörden kooperieren. Kernstück ihres Qualitätsmanagements ist der berufliche Unterricht. Das deutsche Berufsbildungssystem ist derzeit jedoch, so der Autor, auf Grund der unkoordinierten Umsetzungspraxis, des aktuellen Forschungsstandes und der allgemeinen Situation in der Berufsschullandschaft weit entfernt von der Implementation regionaler Kompetenzzentren. (BIBB2)