Lernziel Sozialkompetenz : ein Bildungskonzept für die Erstausbildung in den industriellen Metallberufen
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5540
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Lang
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Frankfurt/Main
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Abstract
Neue Technologie und veränderte betriebliche Organisationsstrukturen erfordern auch neue soziale Qualifikationen der Facharbeiter. In seiner Dissertation stellt der Verfasser ein praxisrelevantes Ausbildungskonzept zur Vermittlung dieser Qualifikationen vor, in welchem die Sozialkompetenz im Mittelpunkt von didaktischen und methodischen Überlegungen steht. Es geht ihm nicht um sozialpädagogische Massnahmen oder um die blosse Beherrschung von Sozialtechniken, sondern um Sozialkompetenz in einer komplexen Arbeitssituation. Die Vermittlung von Kommunikation, Kooperation, Konfliktfähigkeit, Selbständigkeit u.a. erfolgt in praxisnahen beruflichen Handlungssituationen. So definiert er Sozialkompetenz allgemein als die Fähigkeit, eine soziale Situation der Arbeitswelt bewusst zu gestalten; dazu hat er ein eigenes Kompetenzmodell entworfen. Dieses Modell berücksichtigt zum einen äussere Einflüsse, wie Verhaltenserwartungen und Anforderungen der Arbeitssituation, und zum anderen innerpersonale Vorgänge. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass neben den Fähigkeiten und Fertigkeiten für die Bewältigung der eigentlichen Arbeitsaufgaben auch soziale Verhaltenserwartungen zu Lernzielen werden müssen. Das erarbeitete Ausbildungskonzept soll die Auszubildenden vorrangig auf die z.T. bereits eingeführten humanen Formen der Zusammenarbeit in den Werkstätten, wie Teamarbeit, vorbereiten und sie zu eigenständigem und kompetentem Handeln befähigen. (BIBB2)
Description
Zugl.: Berlin, Techn. Univ., Diss., 1995 ;Berlin: 1995