QuBe-Szenario 1|2017 : Wie lohnreagibel ist die Arbeitsnachfrage? ; Szenarienrechnung mit QINFORGE
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182267
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Osnabrück
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BIBB-Mitarbeiter
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Modernisierung und Qualitätssicherung der beruflichen Bildung
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Abstract
"Die Beschäftigungswirkung von Löhnen kann über zwei Transmissionskanäle erklärt werden, die die beiden Marktseiten der Lohnwirkung berücksichtigen. Auf der Bedarfsseite des Arbeitsmarktes, also bei den Unternehmen, ist der Lohn ein Kostenfaktor ('Kosteneffekt'); er ist der Preis für die in Anspruch genommene Arbeitsleistung der Arbeitskräfte. Auf der Angebotsseite des Arbeitsmarktes wirken im Gegensatz dazu die Argumente der Kaufkrafttheorie: Durch die Lohnsteigerung erfahren die Beschäftigten eine Steigerung ihres verfügbaren Einkommens ('Einkommenseffekt'). Der Gleichgewichtslohn ist der Lohn, bei dem es zu einer Übereinstimmung der angebotenen wie auch der nachgefragten Arbeitsleistung kommt. Dabei gilt, dass die Arbeitsnachfrage positiv und das Arbeitsangebot negativ zu einer Veränderung des Lohnes reagiert. Dieser Mechanismus des Arbeitsmarktes gilt zwar grundsätzlich, kann aber nicht zur Erklärung von Arbeitslosigkeit herangezogen werden, da auch Lohnniveaus existieren, bei denen der Arbeitsmarkt auch dauerhaft nicht geräumt wird. In diesem Papier soll die berufsfeldspezifische Lohnreagibilität der Arbeitsnachfrage nach Branchen in seinem gesamtwirtschaftlichen Kontext untersucht werden. Dabei wird einzeln und nacheinander auf 116 branchenspezifische Berufsfeldlöhne ein 1%iger Lohnaufschlag simuliert. Die anschließende Analyse stellt neben dem spezifischen Effekt auf den branchenspezifischen Beruf auch die Wirkung auf die Gesamtwirtschaft in den Fokus." (Textauszug, BIBB-Doku)