Berufsausbildung in der Bundesrepublik 1975 : Reform der Misere oder Misere der Reform?
item.page.bibb.id
783838
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
„Die Berechtigung vorgebrachter Reformforderungen und die innere Logik und politische Machbarkeit vorgeschlagener Reformkonzeptionen für gesellschaftliche Teilbereiche sind nur rational zu diskutieren auf dem Hintergrund einer Feststellung von Defiziten, über die gesicherte Daten vorliegen und/oder über die weitgehende gesellschaftliche Übereinstimmung vorliegt. Da die Notwendigkeit von Reformen der beruflichen Bildung kaum von jemandem ernstlich bestritten wird, scheint dieser Konsens auf den ersten Blick vorzuliegen. Dies täuscht jedoch, wenn wir die Kritik an und den Streit um die praktische Reform im einzelnen verfolgen. Die gesellschaftspolitisch umstrittenen, aber wissenschaftlich weitgehend belegten Defizite des jetzigen beruflichen Bildungssystems wollen wir im folgenden ausdifferenzieren. Dabei beziehen wir uns auf den Teil organisierter beruflicher Erstausbildung, der bei uns „dual" heißt und ca. 80 % aller Berufsausbildungsverhältnisse umfaßt: Jene Form der Berufsausbildung, die aufgrund eines Ausbildungsvertrages überwiegend in einem Privatbetrieb oder auch öffentlichem Betrieb/Verwaltungsteil) und begleitend in sog. Berufsschulen stattfindet. Um diesen Sektor geht es auch bei dem aktuellen Streit um die Neufassung des Berufsbildungsgesetzes von 1969.“ (Textauszug; BIBB-Doku)