Der Beruf als prekärer Bezugspunkt der Weiterbildung

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Abstract

Die Beruflichkeit in der Aus- und Weiterbildung wird seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Einerseits wird die Auffassung vertreten, dass aufgrund technologischer und struktureller Umgestaltungen in der Arbeitswelt Berufe erodieren und ihre ordnende Funktion für den Bildungsbereich verlieren. Andererseits wird die herausragende Bedeutung der Berufe für Bildung und Weiterbildung hervorgehoben. Die Beruflichkeit als das organisierende Prinzip der Berufsbildung im deutschsprachigen Raum erleichtere den Jugendlichen den Einstieg in die Arbeitswelt und gewährleiste in hohem Masse die fachliche Qualifizierung. Der Verfasser betrachtet die Beruflichkeit unter dem Aspekt der Berufsentwicklung und kommt zu dem Schluss, dass die Beruflichkeit der Bildung und Weiterbildung künftig neu herausgefordert werden könnte, insofern als eine intensivere Durchdringung der Arbeitswelt mit wissenschaftlichem Wissen einer stärker an Schule und Profession orientierten Bildung Vorschub leistet. (BIBB2)

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