Potenziale und Grenzen digitaler Berufsorientierung
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Abstract
„Viele Maßnahmen zur Eingrenzung der Corona-Pandemie haben in den letzten drei Jahren auch dazu geführt, dass Unternehmen Berufsorientierungsmaßnahmen nicht wie gewohnt in Präsenz anbieten konnten. Dadurch fehlte häufig der direkte und unmittelbare Austausch zwischen Jugendlichen und Unternehmen. Dies hat möglicherweise auch dazu beigetragen, dass im Ausbildungsjahr 2021/2022 in knapp der Hälfte der Unternehmen Ausbildungsplätze unbesetzt blieben. Immer mehr Unternehmen haben digitale Berufsorientierungsmaßnahmen geschaffen: Dabei wurden zum einen „klassische“ Formate ins Digitale übersetzt (z. B. virtuelle Betriebsbesichtigungen oder digitale Praktika) und zum anderen rein digitale Kanäle, wie Social-Media-Auftritte, vermehrt für die Berufsorientierung genutzt. Im Rahmen einer Unternehmensbefragung wurde analysiert, welche Berufsorientierungsmaßnahmen Unternehmen klassisch und/oder digital angeboten haben und was sie motiviert hat, (digitale) Angebote zu schaffen. Zudem zeigt die Studie, inwieweit digitale Angebote seitens der Unternehmen als Zwischenlösung oder als langfristige Ergänzung ihrer bisherigen Angebote gewertet werden können.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)