Familienkompetenz

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Der Beitrag baut auf der Grundthese auf, dass der Strukturwandel der Arbeitswelt eine neue Definition von privat und öffentlich erfordert und die Zukunft sowohl der Arbeitsgesellschaft als auch der Familie wesentlich von der Annäherung der bisher getrennten Bereiche abhängt. Die neuen Mischungen von Familie und Arbeit sowie die Veränderungen in den Kompetenzanforderungen der Arbeitswelt lassen bei den Menschen als auch bei den Unternehmen einen Bedarf entstehen, der die Transparenz der Kompetenzpotenziale an unterschiedlichen Lernorten erhöht. Es gilt nach neuen Wegen und Instrumenten zu suchen, durch die Kompetenzen bilanziert werden können. Der vorgestellte Ansatz der Kompetenzbilanz will Menschen die Möglichkeit eines "Check ups" ihres Kompetenzprofils bieten. Unternehmen könnten die in informellen Lernorten - wie der Familie - erworbenen besonderen Kompetenzen künftig besser erkennen und als zusätzliches Leistungspotenzial erschließen. (BIBB2)

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