Elitenselektion durch Bildung oder Herkunft? : Promotion, soziale Herkunft und der Zugang zu Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft

bibb.id82454
dc.contributor.authorHartmann, Michael [Verfasser]
dc.contributor.authorKopp, Johannes [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T10:32:06Z
dc.date.available2018-12-17T10:32:06Z
dc.date.issued2001
dc.description.abstract"Spielt die soziale Herkunft eine wichtige eigenständige Rolle für die ungleiche soziale Rekrutierung der deutschen Eliten oder wirkt sie nur vermittels der ungleichen Bildungsbeteiligung der verschiedenen Bevölkerungsschichten, wie die funktionalistische Eliteforschung behauptet? Dieser Frage geht der vorliegende Aufsatz am Beispiel der Wirtschaftselite nach. Für die 6.500 promovierten Ingenieure, Juristen und Wirtschaftswissenschaftler der Promotionsjahrgänge 1955, 1965, 1975 und 1985 wird mit Hilfe multivariater Verfahren der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft, Bildungsverlauf und beruflicher Karriere untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Chancen, eine Führungsposition in der Wirtschaft zu erreichen, sind für die Promovierten, die aus dem gehobenen oder dem Grossbürgertum stammen, um 50 bis 100 Prozent grösser als für die Promovierten aus der Arbeiterklasse oder den Mittelschichten. Die Behauptung der funktionalistischen Eliteforschung erweist sich damit als unzutreffend. Die soziale Herkunft stellt einen wesentlichen eigenständigen Faktor der sozialen Auslese dar. Das zeigt auch die Entwicklung seit 1955. Die soziale Öffnung des deutschen Bildungswesens hat keine Öffnung des Zugangs zur Wirtschaftselite bewirkt. Ganz im Gegenteil hat sich die soziale Selektion bei den jüngeren Promotionsjahrgängen sogar deutlich verschärft." (Autorenreferat)
dc.description.versionreferiert
dc.format.accompanyingmaterialLiteraturangaben, Tab.
dc.format.extentS. 436-466
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/694514
dc.language.isode
dc.relation.ispartofKölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie : KZfSS
dc.relation.ispartofvolume53 (2001), H. 3
dc.subject.classificationG 2.4 Sozialer Wandel
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.2 Verlauf (Erfolg / Abbruch)
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnisse
dc.subject.classificationS 2.3 Berufsbildungspolitik
dc.subject.classificationS 4.3.5 Bildungsbeteiligung & soziale Gerechtigkeit
dc.subject.classificationP 1.9 Begabte
dc.subject.classificationG 2.1.1 Ökonomie / Märkte
dc.subject.otherSoziale Herkunft
dc.subject.otherBildungsverlauf
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherPromotion
dc.subject.otherBildungsexpansion
dc.subject.otherSoziale Ungleichheit
dc.subject.otherPersonalgewinnung
dc.subject.otherElite
dc.subject.otherPrivatwirtschaft
dc.subject.otherFührungskraft
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleElitenselektion durch Bildung oder Herkunft? : Promotion, soziale Herkunft und der Zugang zu Führungspositionen in der deutschen Wirtschaft
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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