Herausforderungen im Übergangssystem: System ohne Regel oder Regelsystem?

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Das Übergangssystem ist der am schnellsten wachsende Bereich in der beruflichen Bildung. Er erhält als eigener Sektor eine zentrale Bedeutung. Ca. eine halbe Million Jugendliche werden in unterschiedlichen Maßnahmen aufgefangen und beginnen ihren Berufsstart mit Unsicherheit. Das Übergangssystem hält eine Vielzahl unterschiedlicher Bildungsangebote und Qualifizierungsmaßnahmen, Förderprogramme und Initiativen auf kommunaler Ebene bereit. Eine Transparenz der Angebote und ihrer Instrumente ist weder für die Jugendlichen noch für die beteiligten Akteure ausreichend gewährleistet. Die hohe Verweildauer macht deutlich, dass die einzelnen Angebote zu wenig koordiniert und aufeinander abgestimmt und nur unzureichend von den individuellen Bedürfnissen der Jugendlichen ausgehend konzipiert werden. Im Beitrag werden die Problemlagen des Übergangssystems skizziert: die Unterschiede in den Bildungsangeboten, die Heterogenität der Zielgruppe, die Förderangebote für benachteiligte Jugendliche, die Anforderungen an die Bildungsinstitutionen und das Bildungspersonal. Insgesamt zeigt sich, dass das Übergangssystem deutlicher zu fassen und eine Abgrenzung bzw. Bestimmung als Regel- bzw. Fördersystem vorzunehmen ist. (BIBB-Doku)

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