Transversale Bildung - wider die Unbilden der Lerngesellschaft
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16080
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Kleine Verl.
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Bielefeld
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Abstract
Die Beiträge des Themenschwerpunktes setzen sich mit der aktuellen bildungspolitischen Entwicklung auseinander und benennen Problemfelder, auf die sich eine menschenrechtlich gedachte und begründete Bildungspolitik einlassen muss. Eingeleitet wird der thematische Teil mit der "Falkensteiner Erklärung" der Arbeitsgruppe "Bildung ist Menschenrecht" des Komitees für Grundrechte und Demokratie, die Anforderungen an eine zukunftsfähige Bildungspolitik formuliert. KLEMM diskutiert in seinem Beitrag die Schule als Auslaufmodell; er hält institutionalisiertes Lernen angesichts von Globalisierung und Weltgesellschaft für ein politisches Relikt und plädiert vor dem Hintergrund des Radikalen Konstruktivismus für eine "Ermöglichungsdidaktik" im Gegensatz zur schulischen "Erzeugungsdidaktik" mit ihrem fremdorganisierten Wissenserwerb und ihrem fremdbestimmten Lernen. WEICK diskutiert in seinem Beitrag Utopie und Utopieverlust in der Erwachsenenbildung. KUNSTREICH/MAY versuchen soziale Arbeit als gleichermassen Bildung des Sozialen und Bildung am Sozialen zu bestimmen und entwickeln Ansatzpunkte, in der sozialen Arbeit Bildung zur Selbsthilfe werden zu lassen. KLUGE/ MAROTZKI liefern mit ihrem Beitrag eine erziehungswissenschaftlich orientierte Internetkritik. (BIBB2)