Modelle von Doppelqualifikationen in westeuropäischen Bildungssystemen : Fachtagung des Modellversuchs "Berufsausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) mit Fachhochschulreife" (1995, Schwarze Pumpe)
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Bielefeld
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Abstract
Für den westeuropäischen Vergleich werden Modelle von Doppelqualifikationen aus fünf Ländern herangezogen: Frankreich, Grossbritannien, Österreich, Schweiz und Schweden. Die Modelle lassen sich unterscheiden nach der Zuordnung zu Grundausbildung in Berufsfeldern, Facharbeiteraus- bzw. - fortbildung und Technikerausbildung. Verglichen werden die Lernorte, inhaltlich- didaktische Merkmale und die Studien- und Berufschancen der Doppelqualifikation. Der Vergleich bestätigt den insgesamt geringen Anteil, der betrieblichen Lernorten zugebilligt wird, wenn studienberechtigende Qualifikationen vermittelt werden. Die Studien- bzw. Berufsausrichtung hängt vor allem mit der jeweiligen Einbindung der Modelle in das nationale Bildungs- und Beschäftigungssystem zusammen. Die Modelle der Facharbeiterausbildung sind vorwiegend beruflich ausgerichtet. In mehreren Modellen lässt sich ein Trend zugunsten der Studienaufnahme beobachten. Der Hochschulzugang ist nur unter Berücksichtigung der nationalen Hochschulsysteme vergleichbar. Angaben über den tatsächlichen Studienweg zeigen, dass von doppeltqualifizierten Absolventen berufsbezogene Studien auf dem betreffenden Fachgebiet aufgenommen werden. (BIBB)