Berufsausbildung in Deutschland - Zu wenige Fachkräfte für die Wirtschaft und zu viele Jugendliche im Übergangssystem

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Während ein absehbarer Mangel an Fachkräften besteht, misslingt es, viele ausbildungsreife und erst recht benachteiligte Bewerber mit Ausbildungsplätzen zu versorgen. Woran liegt es, dass immer mehr Jugendliche keinen direkten Zugang zum Berufssystem erhalten und dadurch ihre Aussichten auf gesellschaftliche und berufliche Integration beeinträchtigt werden? Warum münden sehr viele Jugendliche von oder statt in eine Ausbildung in ein staatlich finanziertes Übergangssystem? Eine Reihe von Thesen steht im Raum. Sind fehlende Ausbildungsperspektiven für viele Jugendliche hauptsächlich ihrer mangelhaften Ausbildungseignung für immer komplexere Berufsanforderungen geschuldet, die dann im Übergangssystem erst hergestellt werden muss? Oder bildet das Übergangssystem einen Warteraum in Zeiten konjunktureller Krisen? Oder liegen strukturelle Mängel des Systems der beruflichen Ausbildung selbst vor. Diesen Fragen gehen die Autoren nach. Sie analysieren das Verhältnis von Übergang und Beschäftigung und nehmen dabei die Strukturen und Umgebungsbedingungen im Übergangssystem in den Blick. Abschließend zeigen sie Reformperspektiven auf, die sie in der Durchlässigkeit zwischen dem Übergangs- und Berufsbildungssystem sehen, d.h. einer Anrechenbarkeit von Zertifikaten der Berufsausbildungsvorbereitung auf eine nachfolgende Berufsausbildung. (BIBB-Doku)

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