Prognose der Schüler*innenzahl und des Lehrkräftebedarfs an berufsbildenden Schulen in den Ländern bis 2030
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183315
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Frankfurt am Main
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Abstract
Die vorliegende Studie der beiden Autoren vom FiBS Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie prognostiziert für die sechzehn Bundesländer die Entwicklung der Schülerzahlen an beruflichen Schulen und zeigt erstmals für alle Länder den daraus resultierenden Bedarf an Lehrkräften bis zum Jahr 2030 auf. Dabei zeichnen sich in den Bundesländern zum Teil sehr unterschiedliche Entwicklungen ab. Dies hat vor allem mit der demografischen Entwicklung in den einzelnen Ländern, aber auch mit der Entwicklung der Schulabschlüsse und dem Übergangsverhalten in die berufsbildenden Schulen zu tun. 2030 werden den Berechnungen zufolge etwa 240.000 mehr Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen lernen als es die Kultusministerkonferenz bislang prognostiziert hat. Die Studie beschreibt abschließend Maßnahmen, um das zentrale Problem der Ausbildung und Beschäftigung von Lehrerinnen und Lehrern an berufsbildenden Schulen zu lösen. Die Studie plädiert dafür, die Ausbildungskapazitäten an den Hochschulen aller Länder deutlich auszubauen, und zwar nicht nur bezogen auf die Lehrämter für die berufsbildenden Schulen, sondern insbesondere auch für die Primar- und Sekundarstufe I sowie die Sonderpädagogik. (Textauszug; BIBB-Doku)