Formelle und informelle berufliche Weiterbildung und Verdienst bei Arbeitnehmern und Selbständigen
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86182
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Mannheim
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Abstract
Datengrundlage der vorliegenden Untersuchung ist die Erhebung "Qualifikation und Berufsverlauf" (BIBB/IAB) der Jahre 1991-1992. "Die Stichprobe umfasste 10.827 vollzeiterwerbstätige Arbeitnehmer und 834 Selbständige mit deutscher Staatsangehörigkeit in den alten Bundesländern mit Lehrabschluss, deren Alter zwischen 15 und 65 Jahren liegt und die ihre berufliche Stellung bzw. ihren Betrieb nach der Teilnahme an Weiterbildung nicht gewechselt haben." Die Studie zielt darauf ab, individuelle Bestimmungsgründe und Einkommenswirkungen von Weiterbildung bzw. verschiedene Arten von Weiterbildung (formell/informell) bei Arbeitnehmern und Selbständigen zu vergleichen. Es "wird untersucht, von welchen sozio-ökonomischen beruflichen und betrieblichen Merkmalen die Teilnahme an Kursen, Seminaren und Lehrgängen abhängt, die der beruflichen Weiterbildung dienen und welche Auswirkungen dies auf den individuellen Arbeitsdienst hat." Die Ergebnisse der Studie legen die Interpretation nahe, dass betriebliche Karrieren und "zunehmende Verdienste eher vom Einmünden in bestimmte Karrierepfade als von der Weiterbildung herrühren. Das nicht von Null verschiedene Verdienstdifferential in der Gruppe der Selbständigen mit Weiterbildung bekräftigt diese Interpretation, da innerbetriebliche Aufstiegsprozesse für diese Gruppe keine Rolle spielen." "Weiterbildung wäre dann nicht so sehr die Ursache des Aufstiegs, als vielmehr dessen Konsequenz. Die differentiellen Zugänge zur Weiterbildung könnten ihre Ursache somit letztlich in einem differentiellen Zugang in einen beruflichen Aufstieg haben." (Textauszüge, IAB-Doku, BIBB-Doku)