Benachteiligtenförderung : auf dem Weg zu einer professionalisierten Kooperation

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Mohland

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Goldebek

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Abstract

In der Benachteiligtenförderung wurden in den vergangenen 25 Jahren eine Vielzahl von unterstützenden und begleitenden Bildungsangeboten für Jugendliche entwickelt, durchgeführt und weiterentwickelt. Es zeigt sich jedoch auch, dass die Benachteiligtenförderung von einem "Professionalisierungsdilemma" bestimmt wird. Berufsschullehrer, Ausbilder und Sozialpädagogen werden nicht (systematisch) auf die Tätigkeit in der Benachteiligtenförderung vorbereitet und haben sehr unterschiedliche professionelle Selbstverständnisse. Beiträge zur Lösung dieses Dilemmas und seiner Folgen wurden auf den 2. Flensburger Fachgesprächen Benachteiligtenförderung, die das Berufsbildungsinstitut Arbeit und Technik der Universität Flensburg im Juni 2003 durchgeführt hat, diskutiert. Auf der Fachtagung unter dem Thema "Professionalisierungsprozesse und Kooperationsbeziehungen" wurden Ergebnisse aktueller Forschungsprojekte zur Professionalisierung und Qualifizierung von Mitarbeitern der schulischen und außerschulischen Benachteiligtenförderung vorgestellt und der fachliche Austausch von Akteuren und Entscheidungsträgern aus Praxis, Wissenschaft und Politik, Wirtschaft und Politik im Rahmen von Themen bezogenen Workshops vertieft und Kooperationsbezüge hergestellt bzw. verstärkt. Die Beiträge spiegeln die Vielfalt von Sichtweisen auf das Handlungsfeld der Benachteiligtenförderung: Theoretische Begründung und Einbettung der Benachteiligtenförderung innerhalb der Forschungsaktivitäten des Berufsbildungsinstituts Arbeit und Technik (biat), Benachteiligtenförderung aus bildungs- und finanzpolitischer Sicht, Praxis der Benachteiligtenförderung in der Schule und in außerschulischen Einrichtungen, Schulmüdigkeit als möglicher Einstieg in die Benachteiligung, Qualitätskontrolle und Selbstevaluation, Qualifikationswege von Akteuren der Benachteiligtenförderung, Kooperationsbeziehungen in der Benachteiligtenförderung, Benachteiligtenförderung aus Sicht der Industrie- und Handelskammer. (BIBB2)

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