Mehr Flexibilität in der Berufsbildung: alternative Ansätze : Konferenz "Flexibilisierung in der Arbeitswelt am Beispiel der beruflichen Erstausbildung" (1999, Linz)
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Luxemburg
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Abstract
Berufsbildung ist aufgrund ihrer sozio-ökonomischen Verflochtenheit verstärkt wechselnden Bedingungen und Anforderungen ausgesetzt. Von ihr wird Anpassungsfähigkeit erwartet, und zwar insbesondere dann, wenn sie dual organisiert ist, also Staat und Wirtschaft sie gemeinsam gestalten und verantworten. In Europa mit seinen verschiedenen Modellen und Varianten von Berufsbildungssystemen gibt es eine Vielfalt von Ansätzen und Strategien, um die Effektivität beruflicher Bildung kontinuierlich zu sichern. Der Beitrag zeigt in europäischen Ländern erprobte Konzepte und Massnahmen der Flexibilisierung auf und legt dabei den Akzent auf die Perspektive der dualen Berufsausbildung in Deutschland. Abschliessend verweist die Verfasserin auf die Probleme, vor die das Individuum, die Bildungsanbieter und die Politik durch die Flexibilisierung gestellt sind. Als Fazit hält sie fest, dass Forschung auf nationaler Ebene, aber auch international vergleichend erforderlich sei, um dem mit der Flexibilisierung verbundenden Verlust an Transparenz und Qualität in der beruflichen Bildung entgegenzuwirken. Es gelte, eine Balance zwischen notwendiger Flexibilität und notwendiger Kontinuität zu finden und zugleich für durchschaubare Bildungsangebote und Qualifizierungspfade zu sorgen. (BIBB2)