Demografischer Wandel und Schulnetzplanung für berufsbildende Schulen: dargestellt am Beispiel der Situation in Sachsen
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129062
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Abstract
Der zu erwartende Rückgang der Schülerzahlen wird in besonderer Weise die ostdeutschen Bundesländer betreffen. Um die teilweise dramatischen Konsequenzen abzumildern, sind erhebliche schulplanerische Anstrengungen notwendig. Verschärft werden diese Entwicklungen im beruflichen Schulbereich wegen der Breite der Ausbildungsberufe. In dem Beitrag wird ausgehend von einer kurzen Darstellung der Situation in den anderen ostdeutschen Flächenländern über Erfahrungen und Ergebnisse der bisherigen Schulnetzplanung für berufsbildende Schulen in Sachsen berichtet. Es werden ausgewählte, überwiegend auch allgemein gültige Rahmenbedingungen für die Schulnetzplanung berufsbildender Schulen dargestellt und die für Sachsen prognostizierten Bevölkerungsdaten mit Blick auf das Schulnetz ausgewertet. Die planerischen Maßnahmen des sächsischen Kultusministeriums werden unter deutlicher Betonung der einzubeziehenden Rahmenbedingungen demografischer, schulpolitischer, wirtschaftsstruktureller, bildungsökonomischer und schulfachlich-pädagogischer Art sowie der allgemein öffentlichen Interessen am Erhalt von beruflichen Schulen beschrieben. Daraus leiten sich Empfehlungen für die Schulnetzplanung unter den Bedingungen des demografischen Wandels ab. (BIBB2)