Mythen des Bildungsdiskurses

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Abstract

"Im Beitrag werden vier Mythen des Bildungsdiskurses und ihre Hintergründe aus erziehungswissenschaftlicher, begabungs- und lernpsychologischer Sicht beleuchtet und anhand empirischer Daten untersucht. Es handelt sich um folgende Mythen: (1) Frühkindliche Bildung: Fördert man benachteiligte Kinder von Anfang an, so kann Startchancengleichheit erreicht werden. (2) Gymnasium und Begabung: Das Gymnasium ist die Talentschmiede für begabte Schüler. (3) Schulschwänzer: Schulschwänzer sind deliquent, leistungsschwach und nicht besonders intelligent. (4) Migranten und ihre Familien: Migranten gehören zur Risikogruppe und haben Eltern, die sich kaum für die Schule interessieren. Im Ergebnis zeigt sich, dass sich hinter den Mythen umfassendere Spannungsverhältnisse verbergen als sie vorgeben. Wo sich Risiken bemerkbar machen, sind immer auch Potenziale zu finden, wo Potenziale offensichtlich werden, ist auch mit Risiken zu rechnen. Vor diesem Hintergrund wird abschließend ein Perspektivenwechsel diskutiert, der verstärkt Erfolgsfaktoren in den Mittelpunkt des Diskurses stellt." (Textauszug, BIBB-Doku)

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