Wissen im Übergangsraum : schulische und außerschulische Maßnahmen der Übergangsvorbereitung aus wissenssoziologischer Perspektive
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172353
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Abstract
Welches Wissen benötigen und nutzen Absolventen der Sekundarstufe I zur Gestaltung eines gelingenden Übergangs in die berufliche Ausbildung? Diese Fragen stehen im Zentrum des wissenschaftssoziologisch ausgerichteten Beitrags und werden anhand von Fallstudien zu Mentoringprozessen als Übergangsbegleitung einerseits und schulischer Berufsvorbereitung andererseits untersucht. Die im Rahmen des Mentorings eröffneten Erfahrungsräume werden als Beziehungslernen beschrieben, das zur Reflexion der eigenen Person in der gegebenen sozialen Lage und zur Identitätsentwicklung beitrage kann. Demgegenüber zielt die schulische Zukunftsvorbereitung auf Platzierungsmöglichkeiten in der Arbeitswelt und fördert entsprechende Identitätsprozesse und Zukunftsentwürfe. Die Autorinnen zeigen weiterhin, in welcher Weise Übergangsvorbereitungen an Schulen spezifische Formen der Selektion befördern und damit Ungleichheit erzeugen." (Hrsg., BIBB-Doku)