(Un)Gleichheit durch soziale Schließung : Effekte offener und geschlossener Teilarbeitsmärkte auf die Lohnverteilung in Deutschland
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160026
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Abstract
"Das Konzept der sozialen Schließung ist in den letzten Jahren wieder verstärkt genutzt worden, um Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt zu erklären. Ökonomische, segmentations- und schließungstheoretische Argumente verdeutlichen, dass Arbeitnehmer durch die unterschiedlich starke Schließung des Teilarbeitsmarktes in einem anderen Verhältnis zu Arbeitgebern stehen als vergleichbare Arbeitnehmer in offenen Teilarbeitsmärkten. Vermittelt über die Rekrutierungspraxis der Arbeitgeber entsteht Ungleichheit zwischen und Gleichheit innerhalb der Teilarbeitsmärkte. Der Artikel klärt, warum der unterschiedlichen Anzahl von Weiterbildungen, der Betriebszugehörigkeitsdauer und dem Geschlecht in offenen Teilarbeitsmärkten ein deutlich höheres Gewicht bezüglich der Lohnsetzung zukommen als in geschlossenen Teilarbeitsmärkten. Diese Hypothesen werden mittels eines neu entwickelten Indikators für die soziale Schließung von Teilarbeitsmärkten anhand der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung von 2006 überprüft. Die Ergebnisse sprechen für eine tiefgreifende Wirkung sozialer Schließung im deutschen Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, BIBB-Doku)