Gruppenorientierte Fertigungsstrukturen im Maschinenbau
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7540
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Leske und Budrich
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Opladen
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Abstract
Der Band analysiert auf der Basis der Angaben von 1600 Betrieben im westdeutschen Maschinenbau die Verbreitung von unterschiedlichen Gestaltungsmodellen von Gruppenarbeit in der Fertigung sowie die Bedingungen für ihre Einführung und die Hemmnisse gegen ihre Umsetzung. Zunächst werden aus den in der Literatur beschriebenen hohen Anforderungen an "ideale" qualifizierte Gruppenarbeit Merkmale abgeleitet und das Ausmass ihrer Realisierung ermittelt. Die in der Praxis vorfindbaren Gruppenarbeitsmodelle zielen in erster Linie auf die Zusammenfassung von Arbeitskräften zu einer Arbeitsgruppe, die im Rahmen einer Strukturierung der Fertigung nach dem Prinzip der Gruppen- und Fliessbandarbeit oder der Definition von Standardabläufen vorgenommen wird. Sie kann daher ledigleich als funktionale und nicht als qualifizierte Gruppenarbeit bezeichnet werden. Die Vision von ganzheitlichen Aufgabenstrukturen in Arbeitsgruppen von miteinander kooperierenden, universal qualifizierten Fachkräften, die zudem noch über Autonomiespielräume verfügen und ihre Arbeit selbst organisieren, entspricht nicht der betrieblichen Praxis. Einer Umsetzung von teilautonomer und vor allem qualifizierter homogener Gruppenarbeit im Maschinenbau stehen sowohl fertigungsstrukturelle als auch entscheidungsstrukturelle Widerstände entgegen. (BIBB2)
Description
Zugl.: Bochum, Univ., Diss. 1995 ;Bochum: 1995