Zwischen Gestaltungsanspruch und Strukturvorhaben : junge Fachkräfte in den ersten Berufsjahren - Erwerbsverläufe, Handlungskontexte und biographische Gestaltungsmodi

bibb.id16674
bibb.publishernameNomos Verl.-Ges.
bibb.publisherplaceBaden-Baden
dc.contributor.authorZinn, Jens [Verfasser]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T10:08:42Z
dc.date.available2018-12-17T10:08:42Z
dc.date.issued2001
dc.description.abstractWie gestalten junge Fachkräfte den Übergang von der Ausbildung in die Arbeitswelt? In dieser Arbeit wird die Arbeitswelt nicht nur in ihren unmittelbar ausbildungsrelevanten Aufgabenbereichen und Tätigkeitvollzügen erfasst, sondern in den viel allgemeineren soziologischen Dimensionen von Berufspositionen und biografischen Verläufen sowie in ihren sozialstrukturellen Zusammenhängen. Sie fragt, welcher Stellenwert dem individuellen Handeln der jungen Menschen bei der Gestaltung ihrer Berufs- und Lebensverläufe im Wechselspiel mit den sozialen Strukturen zuzuschreiben ist. Die Arbeit identifiziert zunächst eine Forschungslücke zwischen der quantitativen Lebenslauf- und Übergangsforschung auf der Makroebene und der qualitativen (Biographie-)Forschung auf der Mikroebene und entwickelt einen Ansatz, diese beiden Forschungsstrategien zu verbinden. Als Schlüsselkategorie dienen die 'berufsbiografischen Gestaltungsmodi', die eine begrenzte Anzahl relativ stabiler, unter bestimmten Bedingungen jedoch auch veränderlicher Strategien der individuellen Gestaltung beruflicher Entwicklung bezeichnen. Als Handlungskontexte dienen das Bankgewerbe und der Einzelhandel. Die Untersuchung zeigt, dass Handlungsorientierungen und Deutungsmuster der jungen Fachkräfte (Bankkaufmannfrau, Einzelhandelskaufmann) als soziale Strukturen aufgefasst werden können, die sich gegenüber individualistischen Konzepten der Identität (Lebenskonzept) oder der Handlungsrationalität (Lebensplanung) als vorteilhaft erweisen. Der reflexiven Selbststeuerung ihrer Laufbahnen durch die jungen Fachkräfte kommt nach den Ergebnissen ein eigener Stellenwert zu, jedoch ist dieser innerhalb der biografischen Erfahrungen und der institutionellen Handlungskontexte fixiert. (BIBB-Doku)
dc.format.accompanyingmaterialAbb.
dc.format.extent276 S.
dc.format.illustrationzahlr. Literaturangaben
dc.identifier.isbn3-7890-7453-5
dc.identifier.isbn978-3-7890-7453-0
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/690252
dc.language.isode
dc.publisherNomos Verl.-Ges.
dc.relation.ispartofBildung und Arbeitswelt ; 03
dc.subject.classificationT 4.5 Soziologie
dc.subject.classificationG 1.3.2.2.3 Zweite Schwelle, in Arbeit
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.otherBildungssoziologie
dc.subject.otherBerufseinmündung
dc.subject.otherZweite Schwelle
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherStatusmobilität
dc.subject.otherBiografiegestaltung
dc.subject.otherChancengleichheit
dc.subject.otherBankgewerbe
dc.subject.otherEinzelhandel
dc.titleZwischen Gestaltungsanspruch und Strukturvorhaben : junge Fachkräfte in den ersten Berufsjahren - Erwerbsverläufe, Handlungskontexte und biographische Gestaltungsmodi
dc.typeBuch

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