Kein Problem: Alltagserfahrung von Azubis mit jugendlichen Migranten
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Die Autorin geht jenseits der überwiegend negativ geprägten Sichtweise des Verhältnisses zwischen Einheimischen und Zugewanderten in öffentlichen Debatten empirisch quantitativ und qualitativ der 'gelingenden Interkulturalität' unter Auszubildenden industrieller Großbetriebe der Metallbranche nach. Sie stellt fest, dass die befragten Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund die interkulturelle Zusammensetzung und die Zusammenarbeit als angenehm und positiv wahrnehmen. Die Studie spiegelt eine aktuelle Untersuchung zu den interkulturellen Beziehungen unter Auszubildenden mit einer qualitativen Studie zur interkulturellen und Generationen übergreifenden Zusammenarbeit zwischen jungen und älteren FacharbeiterInnen. Wobei ihre Befunde bestätigt werden: Je größer die alltägliche Nähe und regelmäßiger der betriebliche Umgang miteinander sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Auszubildenden unterschiedlicher kultureller Herkunft untereinander gut verstehen. Ein zentrales Ergebnis unserer Untersuchung lautet: Für die überwiegende Mehrheit der Auszubildenden gehört Interkulturalität zum normalen und selbstverständlichen Alltag. (Hrsg., BIBB-Doku)
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