Bildungspolitische Analyse : 1998
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10675
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Publisher
Organisation for Economic Co-Operation and Development
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Paris
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Abstract
Aus dem Blickwinkel des von den OECD-Bildungsministern formulierten Ansatzes zum lebenslangen Lernen beleuchtet das Buch politische Erfahrungen und Entscheidungen in OECD-Ländern in folgenden Bereichen: 1. Zugangsmöglichkeiten und Beteiligung an Bildung und Ausbildung, 2. Entwicklung der Pädagogik und neue Aufgaben für die Lehrer, 3. Wege der Erstausbildung in die Beschäftigung, 4. Beteiligung der Studierenden an der Finanzierung der tertiären Ausbildung. Kapitel 1 nennt eine Reihe von Möglichkeiten, wie lebenslanges Lernen als Leitlinie für die Bildungspolitik genutzt werden kann. Es wird ein Indikatorengerüst zur Beobachtung zukünftiger Entwicklungen und Tendenzen bei der Bildungsbeteiligung vorgeschlagen. Kapitel 2 legt die Rolle des Lehrers bei der Umgestaltung des Unterrichtens und Lernens dar. Die Lehrer sind in den Mittelpunkt der Strategien für lebenslanges Lernen zu stellen. Ihr berufliches Selbstverständnis und Berufsbild muss neu definiert werden, um den Wandel unterstützen zu können. Kapitel 3 untersucht, durch welche Strategien und Massnahmen die Jugendlichen auf ihrem Weg von der Schule ins Berufsleben unterstützt werden können. Es wird auf den Zusammenhang von Qualifikation und Arbeitsmarktbedingungen und die unterschiedlichen Wege von der Schule in den Arbeitsmarkt und ihre Auswirkungen auf Bildungs- und Arbeitsmarkterfolge eingegangen. Das letzte Kapitel befasst sich mit den privaten Ausgaben der Studierenden und ihrer Familien für die Ausbildung im Tertiärbereich. Es wird untersucht, in welchem Masse die "sichtbaren" Kosten mehr als früher von Studierenden und ihren Familien selbst getragen werden, wie sich diese Kosten verteilen und wie sich die private Finanzierung auf die Bildungsbeteiligung und das gesamte Ausgabenniveau auswirken. (BIBB2)