Weiterbildungsbeteiligung: Wieviel ist genug? Anmerkungen zu einer schwierigen Lagebeurteilung

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Abstract

Die PISA-Studien, der Adult Literacy Survey und andere internationale Projekte thematisieren die Leistungsfähigkeit nationaler Bildungssysteme und setzen sie einem internationalen, empirischen und standardisierten Vergleich aus. In dem Beitrag wird die These vertreten, daß ein nationaler Vergleich, der in die Analyse der Weiterbildungsbeteiligung lediglich soziodemografische Gesichtspunkte einbezieht, politisch vielleicht nützlich, in der Sache jedoch wenig aussagekräftig ist. Die systemischen Bedingungen von Weiterbildung werden nicht berücksichtigt, die im Bildungssystem selbst, im Berufssystem und in der betrieblichen Organisation der Arbeit angelegt sind. Diese These wird an ausgewählten Aspekten der beruflichen Weiterbildung in der Schweiz erörtert. Grundlegend für die explorativen Überlegungen ist die Vorstellung, daß sich die Muster der Weiterbildungsbeteiligung am ehesten auf einem mittleren Abstraktionsniveau gesellschaftlicher Teilbereiche beschreiben und erklären lassen. Es wird davon ausgegangen, daß Weiterbildung immer durch das Zusammenwirken verschiedener Faktoren zustande kommt, daß Weiterbildungsbeteiligung im Kern immer das Zusammenspiel von individuellen Dispositionen im weitesten Sinne und strukturellen Opportunities fokussiert. (BIBB2)

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