Der Erfolg beruflicher Rehabilitationsmassnahmen bei älteren Rehabilitanden

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"Ältere sind bei längerfristigen beruflichen Rehabilitationsmassnahmen deutlich unterrepräsentiert. Ihre Eingliederungschancen liegen zwar etwas unter denen von Jüngeren mit vergleichbarer Ausbildung, sind aber dennoch als gut zu bewerten. Von den zum Ende der Ausbildung über 40jährigen Absolventen des BFW Heidelberg der Jahre 1984-1987 waren 1 1/2 bis 2 1/2 Jahre nach Ende der Ausbildung 77% berufstätig. Bei vergleichbar ausgebildeten jüngeren Rehabilitanden waren es 79 %. 75 % waren ausbildungsgemäss, 84% behinderungsgemäss beschäftigt. Insgesamt gesehen war die Beschäftigungsqualität gut, wenn auch etwas schlechter als bei den Jüngeren. Bei den Jüngeren hatte die BFW-Ausbildung häufiger als bei den Älteren Verbesserungen der beruflichen Stellung, des Einkommens und der Lebenssituation zur Folge. Dies hängt vermutlich damit zusammen, dass ihre Ausgangssituation, vor allem ihre betriebliche Stellung schlechter war und somit eher Verbesserungen möglich waren. Bei den Älteren konnte trotz der beruflichen Rehabilitation häufiger die vor dem Eintritt der gesundheitlichen Einschränkungen vorhandene Qualität der Beschäftigung nicht wieder erreicht werden. Dennoch ist die Bilanz auch bei den Älteren überwiegend positiv. Knapp die Hälfte konnte sich zumindestens teilweise verbessern. Zwischen den verschiedenen Untergruppen der über 40jährigen gab es nur geringe Unterschiede im Hinblick auf den Anteil Wiedereingegliederter. Auch bei den Schwerbehinderten unter ihnen waren noch 64% der Befragten zum Zeitpunkt der Befragung berufstätig." (Autorenreferat)

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