Beruf und Arbeit als konstituierende Elemente menschlicher Existenz : zu einem zentralen berufspädagogischen Thema

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Die Frage nach der Bedeutung des Konstruktes "Beruf" hat in der aktuellen berufspädagogischen Diskussion einen hohen Stellenwert. Angesichts des Bedeutungsverlustes berufsförmig organisierter Arbeit konzentriert sich die einschlägige Debatte seit einiger Zeit auf die Zukunft des Berufs. Vor diesem Hintergrund geht es in dem Beitrag um den Aspekt der ausbildungspolitischen und berufspädagogischen Implikationen der zukünftigen Entwicklung der Arbeitswelt unter dem Gesichtspunkt der Beruflichkeit. Es wird gefragt, inwiefern das traditionell überkommene Konstrukt des Berufes und damit die leitende Orientierungsfunktion des Berufsprinzips in der permanent sich wandelnden Arbeitswelt und der darin eingebetteten Veränderung von Tätigkeitsstrukturen und Berufsmustern (noch) tragen und ob und in welcher Weise Arbeitslosigkeit und verhinderte Ausbildungschancen aufgrund sinkender Ausbildungsplatzangebote einen berufspädagogischen Handlungsbedarf hervorrufen. Aufgezeigt wird, dass das erziehungswissenschaftlich begründete Berufskonzept keineswegs dysfunktional ist, weil es prinzipiell inhaltsoffen ist. Dieser Aspekt wird auf die Situation der aktuellen Ausbildungskrise und Jugendarbeitslosigkeit bezogen. Dabei werden inbesondere die berufspädagogischen Handlungsmöglichkeiten zu einem angemessenen Umgang mit diesem Problem beleuchtet. (BIBB2)

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