Lernen, lernen, lernen : über die Zukunft der Bildung
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Abstract
Der Autor stellt Überlegungen zum Verhältnis von Bildung und Zukunft an. Es entsteht ein immenser Lernbedarf. "Die tendenzielle Auflösung traditioneller Beruflichkeit in eine Erwerbs-Bastelbiographie ständiger Lernprozesse macht neue Kompetenzen notwendig. Gefragt sind in Zukunft primär überfachliche und verallgemeinerbare "Meta-Kompetenzen". Für die Bewältigung von konkreten Arbeits- und Lebenssituationen sind jedoch zusätzlich immer rascher zu erneuernde fachliche Spezialkompetenzen erforderlich. Diese lassen sich wegen ihres schnellen Wandels nur schwer prognostizieren. Die wichtigste "Meta-Kompetenz" ist, immer wieder neu lernen zu können und zu wollen, oder anders ausgedrückt, die wichtigste "Meta-Kompetenz" ist es, sich als bildungs- und beratungsbedürftig zu definieren und die einschlägigen Angebote wahrzunehmen und annehmen zu können." Für die Bewältigung der Zukunftsanforderungen zeichnen sich folgende Kompetenzbereiche ab: Pluralitätskompetenzen, Übergangskompetenzen, sozial-kommunikative Kompetenzen, prozessstrukturbezogene Kompetenzen. (IAB2)