Möglichkeiten und Grenzen einer Web 2.0 basierten Lernumgebung für die Berufliche Bildung
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Abstract
"Seit 1996 wird eine Entwicklung vom mostly read-only Web (Web 1.0) hin zum read-write Web (Web 2.0) deutlich, also vom Internet, das fast nur für Lesezwecke genutzt wird, hin zum Internet, das von der Mehrheit zum Lesen und auch Erstellen neuer Inhalte gleichermaßen genutzt wird. Immer mehr Internetnutzer werden auch zu Autoren (vgl. BERNHARDT et al. 2007, 23f.). Lernenden kommt damit eine wachsende Selbstständigkeit im Lernprozess zu. Um diese Eigenständigkeit optimal zu fördern, besteht die Notwendigkeit, entsprechende Lehr- und Lernkonzepte zu entwickeln, z. B. durch Lern-, Arbeits- und Gestaltungsaufgaben (LAGA) im Web 2.0, die in der Berufsbildung an praktischen und theoretischen Problemstellungen des Berufsfeldes ansetzen (vgl. ARNOLD et al. 2011, 26; NIETHAMMER 2006, 84ff.). An diesem Punkt setzt das Projekt ChemNet an. Hierbei geht es um die Entwicklung und Erprobung einer Web 2.0 basierten Lernumgebung für die berufliche Qualifizierung im Chemiesektor. Am aktuellen Forschungsstand anknüpfend wurde der Ist-Stand des Erprobungsfeldes durch ein Profil-Screening ermittelt. Dabei wurde der Bedarf deutlich, Kommunikationsstrukturen für die Lernortkooperation in der Aus- und Weiterbildung im Chemiesektor zu verbessern. Aufgrund der zeitlichen und ortsgebundenen Zwänge wurde ein Konzept einer Plattform entwickelt, über die der Fachaustausch zwischen den unterschiedlichen Bildungsakteuren im Chemiesektor erleichtert werden soll." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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