Menschen mit geistiger Behinderung neu sehen lernen : Asien und Europa im Dialog über Bildung, Integration und Kommunikation
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14660
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Verl. Selbstbestimmtes Leben
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Düsseldorf
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Abstract
In der Erziehungspraxis müssen Prozesse des Umdenkens auf konzeptioneller, organisatorischer und personaler Ebene stattfinden. Die Einsicht in die Notwendigkeit von Veränderung bildet den roten Faden, der sich durch das Spektrum der hier versammelten Arbeiten zieht. Die anvisierte Veränderung betrifft das hochkomplexe Geflecht von Politik, Wissenschaft und Lehrerbildung sowie die Organisation und Struktur des Bildungswesens. Hierunter wird eine nicht separierende, ein- oder ausgrenzende Pädagogik für Alle verstanden. Dies ist eine Pädagogik, die sich vom Leitbild der Homogenisierung freigemacht hat und immer wieder von neuem lernt, sich an der ausserordentlichen Vielfalt menschlicher Seinsweisen, individueller Bedürfnisse und spezifischer Lebensprobleme zu orientieren. Die schulische und soziale Integration von Menschen mit Behinderung ist zugleich als Weg und Ziel pädagogischen Handelns zu verstehen. Erziehung, Bildung und Integration aber sind nicht ohne wechselseitige Wahrnehmung, Anerkennung und Achtung und eine Kultur der Kooperation und Kommunikation möglich. Die drei thematischen Schwerpunkte dieses Buches - Bildung, Integration und Kommunikation - bilden einen integralen und unauflösbaren Zusammenhang. (BIBB2)