Die Überwindung des Dualismus von Denken und Handeln als Leitidee einer handlungsorientierten Didaktik
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101769
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Abstract
Der Verfasser versucht, die Leitidee handlungsorientierter Konzepte nach ihren Voraussetzungen und Konsequenzen zu analysieren. Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass sich mit der Idee der Handlungsorientierung der Anspruch und die Erwartungen verbinden, die Auswirkungen dualistischen Denkens, d.h. Trennung des menschlichen Denkens vom menschlichen Handeln im philosophischen Sinne, in der Organisation beruflicher Lehr- und Lernprozesse zu überwinden. Da dualistisches Denken in der abendländischen Tradition tief verwurzelt ist und damit die äussere wie innere Organisation des Berufsbildungsprozesses prägt, behindert es den Anspruch auf Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung. Schliesslich nennt der Verfasser Grundlagen einer nichtdualistischen Konzeption der beruflichen Bildung, die es ermöglichen, Kriterien für handlungsorientiertes Lernen auszuarbeiten. (BIBB)