Ländersympathien von Schülern gewerblich-technischer Schulen : Ergebnisse einer Replikationsstudie zum interkulturellen Lernen
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"Mit der in den letzten Jahren gewachsenen Einsicht, dass moderne Gesellschaften ohne kulturelle Heterogenität nicht zu denken sind, hat auch die Bedeutung interkulturellen Lernens zugenommen. Dies gilt insbesondere für den Bereich beruflicher Bildung. In einem Missverhältnis zur praktischen Relevanz zeigt sich jedoch die Forschung dieser pädagogischen Domäne, die von partiellen und wenig empirisch abgesicherten Konzepten gekennzeichnet ist und sich eher im Aufbau befindet. Dieser Phase ist auch der im Beitrag vorgestellte Ansatz zuzuordnen, in dem zwei strukturähnliche und aufeinander aufbauende Interventionsstudien an beruflichen Schulen aus den Jahren 2002 und 2008 vorgestellt werden. Die Ziele der Replikationsstudie (2008), Befunde der ersten Untersuchung (2002) abzusichern und die Konstruktvalidität zu erhöhen, werden dabei überwiegend erreicht. Demnach kommen die Schüler mit bestimmten Einstellungsmustern in den Unterricht, die zu einem merklichen Teil durch ihre kulturelle Herkunft bestimmt sind. Dass sich negative Einstellungsmuster auch durch anspruchsvolleren Unterricht nicht einfach in wünschenswerter Weise verändern lassen, ist eine weitere wichtige Erkenntnis." (Autorenreferat, BIBB-Doku)
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