Konjunkturen des Ingenieurarbeitsmarktes : schwankendes Interesse am Ingenieurstudium
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95238
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Abstract
"Der Arbeitsmarkt für Ingenieure (mit Ausnahme der Bau- sowie Wirtschaftsingenieure) geriet 1992/93 parallel zur allgemeinen Wirtschaftslage in eine Krise. Auch wenn die Einstellungszahlen 1995/96 wieder etwas anstiegen, besteht weiterhin ein Arbeitsmarktungleichgewicht. Gleichzeitig sanken die Anfängerzahlen in den klassischen Ingenieurstudiengängen seit ihrem Höhepunkt Ende der 80er Jahre um 50 bis 60%, an manchen Fakultäten noch stärker, im Bauingenieurwesen wegen der länger anhaltenden guten Baukonjunktur erst seit 1995. Deswegen mehren sich 1996 Stimmen aus Wirtschaft, Verbänden und Hochschulen, die für die Jahrtausendwende, wenn die dezimierten Jahrgänge ins Examen gehen, einen Ingenieurmangel prognostizieren. Spekuliert wird über fehlgeleitete Oberstufenreformen und Technikfeindlichkeit, die angeblich zu Desinteresse am Ingenieurstudium führen würden. Mit diesem Beitrag wird das Studienwahlverhalten in den Zusammenhang der Ingenieurkonjunkturen der Nachkriegszeit gestellt und den Ursachen der Entwicklung nachgegangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)