Arbeits- und erfahrungsorientierte Lernkonzepte
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Bertelsmann
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Bielefeld
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Abstract
In dem Sammelband sind die Referate dokumentiert, die auf den "11. Hochschultagen Berufliche Bildung 2000" in Hamburg im Workshop "Arbeits- und erfahrungsorientierte Lernkonzepte" gehalten wurden. Mit der Renaissance des Lernens in der Arbeit werden vor allem folgende Fragen thematisiert: Löst das Lernen im Prozess der Arbeit das intentionale, strukturierte Lernen ab? Durch welche (lern-)organisatorischen und didaktischen Merkmale zeichnen sich die wichtigsten Ansätze arbeitsorientierten und dezentralen Lernens aus? Geht es in diesen neuen Lernansätzen nur noch um die Erhaltung der Beschäftigungsfähigkeit? Sollte das Konzept der betrieblichen Kompetenzentwicklung an die Stelle der herkömmlichen Weiterbildung treten? Erfahrungsorientierte, dezentrale Konzepte des Lernens haben in Unternehmen grosse Aktualität gewonnen. Dezentrale Lernformen wie Qualitätszirkel, Lerninsel und Arbeits- und Lernaufgaben zielen gleichermassen auf eine Verbesserung beruflicher Handlungskompetenz wie auf eine kostengünstige Qualifizierung. Ein wesentlicher Grund für das integrierte Lernen liegt in den spezifischen Lernanforderungen reorganisierter Unternehmen begründet. Wie sich dieses Lernen konstituiert, in welchen Formen es sich organisiert und was dies für das intentionale Lernen bedeutet, ist weitgehend ungeklärt. Auch die Möglichkeiten und Grenzen erfahrungsbasierten Lernens in bezug auf Persönlichkeitsentwicklung und Kompetenzentwicklung sind bisher kaum einschätzbar. Der vorliegende Band bietet Ansätze zur praktischen Gestaltung und theoretischen Fundierung arbeits- und erfahrungsorientierter Lernkonzepte. Die Beiträge des ersten Teils (BADER, BAUER/MUNZ, HAHNE, MUCKE/SCHWIEDRZIK, NOVAK, SCHAUPETER, SCHONHARDT, SEVERING) beziehen sich vorrangig auf aktuelle Lernkonzepte, die in den letzten Jahren in Unternehmen und berufsbildenden Schulen eingeführt wurden, die Beiträge im 2. Teil (DEHNBOSTEL, FISCHER, FRACKMANN, GONON, HÖPFNER, LAUR-ERNST, OVERWIEN) zielen vorrangig auf die längerfristig angelegten Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die mit diesen neuen Lernkonzepten verbunden sind. (BIBB2)