Öffentliche Arbeitsvermittlung und berufliche Weiterbildung : einige Anmerkungen zur Selektivität staatlicher Arbeitsmarktpolitik
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123323
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Abstract
"Vor dem Hintergrund der prekären Arbeitsmarktsituation hat sich eine erhebliche Selektivität der öffentlichen Arbeitsvermittlung in Gestalt einer sogenannten 'Bestenvermittlung' herausgebildet. Die Autoren belegen, dass diese zu einer durchaus positiven Einschätzung der Vermittlungstätigkeit der Arbeitsämter durch die Betriebe führt und die Arbeitsämter keineswegs nur in die Besetzung unattraktiver Arbeitsplätze eingeschaltet werden. So wirkt allerdings die öffentliche Arbeitsvermittlung selekvtiv. Auch die berufliche Weiterbildung kann nur marginal dem entgegenwirken, wie verschiedene Untersuchungsergebnisse belegen. Zwar streben die Arbeitsämter an, ihre Weiterbildungsplanung mit regionalen und betrieblichen Erfordernissen abzustimmen, doch gibt es solche Bedarfsplanungen zumeist auf Seiten der Unternehmen nicht. Hier sind die Träger der Weiterbildungsmassnahmen, insbesondere den Interessenverbänden der Wirtschaft und der Gewerkschaften, zunehmend gefordert." (Autorenrefrat)