Ärztinnen und Ärzte
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Abstract
"Jeweils mehr als 10 000 neu approbierte Ärzte im Jahr auf der einen Seite und die Diskussionen um die Sparzwänge im Gesundheitswesen auf der anderen Seite bringen seit Jahren den Arbeitsmarkt für Ärzte ins Gerede. In der Öffentlichkeit werden darüber hinaus gigantische Arbeitslosenzahlen für die Zukunft diskutiert. Gemessen an der Arbeitslosenquote, die zur Zeit bei etwa dreieinhalb Prozent liegt, und damit deutlich unter der durchschnittlichen Arbeitslosenquote für Akademiker, erscheint die tatsächliche Lage - vordergründig betrachtet - lange nicht so dramatisch, wie es die offentlichen Verlautbarungen suggerieren. Es kann trotzdem nicht übersehen werden, dass vor allem der Teilarbeitsmarkt Krankenhaus, der für die Weiterbildung von Ärzten eine zentrale Funktion erfüllt, von grossen Schwierigkeiten bestimmt wird. Das führt dazu, dass junge Ärztinnen und Ärzte bei der Suche nach Weiterbildungsstellen immer grössere Kompromisse schliessen müssen; die Laufzeiten der Verträge werden kürzer, die Phasen der Arbeitslosigkeit dazwischen länger. Manch eine/einer bleibt dabei auf der Strecke. In dieser Situation wird der Ruf nach Lösungsansätzen und nach alternativen Berufsperspektiven immer lauter. Deshalb wird in dieser Schrift der Versuch unternommen, neben der Beschreibung des Ist- Zustandes auch auf Ausweichmöglichkeiten einzugehen. Insbesondere werden dabei einmal Beschäftigungsmöglichkeiten im Ausland und zum anderen berufliche Einsatzfelder jenseits der klassischen ärztlichen Tätigkeit gestreift." (Autorenreferat, IAB-Doku)