Demarkationslinien der Kompetenzforschung? : Konzepte und Kontroverse kognitivistischer und erfahrungsgeleiteter Ansätze
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153169
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Abstract
"Kognitivistische und erfahrungsgeleitete Ansätze prägen seit längerem eine berufspädagogisch geführte Kontroverse darüber, wie die berufliche Handlungskompetenz vermittelt werden kann und wie sie empirisch zu erfassen ist. Unterschiede in den Positionen machen sich an der Relevanz verschiedener Wissenskonzepte und daran anschließende Lehr- und Lernarrangements fest. In den aktuellen Ansätzen zur beruflichen Kompetenzerfassung wird eine erfahrungsbezogene Perspektive eingebracht, die auf konzeptionellen Annahmen einer tacit knowing-Perspektive begründet wird. Alternativ dazu wird ein kognitionspsychologischer Ansatz diskutiert. Er gründet auf einem Kompetenzverständnis, das insbesondere im allgemeinbildenden Bereich weit verbreitet ist, dort empirische Modelle und diagnostische Ansätze prägt, an das sich auch Messverfahren im Berufsbildungsbereich mit wichtigen Anpassungen gemäß der hier geltenden spezifischen Anforderungen orientieren. Der Beitrag beleuchtet diese unterschiedlichen Positionen anhand ihrer theoretischen und konzeptionellen Grundlagen und untersucht, ob sich hieraus grundlegende Differenzen für die Kompetenzforschung ergeben und was der Ertrag der unterschiedlichen Sichtweisen für die zukünftige Kompetenzforschung sein kann." (Autorenreferat, BIBB-Doku)