Zwischen Theoriewissen und Professionshandeln - Ansätze einer Theorie pädagogischer Identität

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"Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, um welche Art des Wissens es sich bei pädagogischer Identität von Lehrenden an Berufsschulen handeln könnte. Auf der Basis professionalisierungs-, identitäts- und biographietheoretischer Konzepte wird gezeigt, dass pädagogische Identität wesentlich mit dem selbstreferenziellen Wissen eines Professionellen zusammenhängt, das insbesondere dann entstehen kann, wenn dieser sich mit den paradoxen Anforderungen seines professionellen Handlungsfeldes auseinandersetzt. Die zentrale These ist, dass hierbei drei Arten des identitätsrelevanten Wissens voneinander unterschieden werden müssen, wenn die Art der Selbstreferenzialität als Unterscheidungskriterium zugrunde gelegt wird. Pädagogische Identität wird als Forschungsgegenstand hier weder als ein vom Subjekt herzustellendes Passungsverhältnis gegenüber berufspädagogischem Theoriewissen definiert noch als ein vorrangig aus Praxiserfahrungen resultierendes, subjektiv-pragmatisches Bewältigungskonzept einer als komplex erlebten berufspädagogischen Realität. Es wird gezeigt, dass das pädagogische Identitätswissen einer Lehrkraft gewissermaßen zwischen Theoriewissen und Praxishandeln anzusiedeln ist." (Autorenreferat, BIBB-Doku)

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