Digitale Kompetenzen in der kaufmännischen Domäne im Kontext der Berufsbildung in der Schweiz

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Abstract

"Die derzeitigen und anhaltend disruptiven Entwicklungen führen dazu, dass digitale Kompetenzen erfolgskritisch für die Fachkräftesicherung und damit für Unternehmen angesehen werden: Über welche Kompetenzen müssen anpassungsfähige Arbeitskräfte im digitalen Zeitalter verfügen? Eine große Unicherheit besteht in der kaufmännischen Domäne, die besonders stark durch eine zunehmende Digitalisierung betroffen zu sein scheint. Steht bislang in der öffentlichen Diskussion die Substitution von Berufen im Vordergrund, wird im vorlegenden Beitrag argumentiert, dass die zentrale Herausforderung von Berufsbildung 4.0 in wissensintensiven Tätigkeiten wie im kaufmännischen Berufsfeld vielmehr Augmentation, die nutzenbringende Mensch-Maschine Interaktion, darstellt. Neben berufsübergreifenden instrumentellen Fertigkeiten im Umgang mit digitalen Tools und Einstellungen gegenüber Digitalisierung wird dabei insbesondere auf erforderliches fachliches Wissen eingegangen: 1) Informatik-Basiswissen: Wissen über zentrale Prinzipien der Digitalisierung und Wissen über fortgeschrittene Digitalisierung (Universaltechnologien) und 2) Wissen über die Digitalisierung der Wirtschaft: digitalisierte Wertschöpfungsprozesse und digitale Transformation/Disruption. Mit diesem Wissen können zukünftige Entwicklungslinien des kaufmännischen Berufsfeldes besser abgeschätzt werden. Zusätzlich können sog. Augmentationsstrategien als Entwicklungsoptionen im kaufmännischen Berufsfeld dienen." (Autorenreferat; BIBB-Doku)

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