Berufliche Bildung in Spanien

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"Spanien hat viel bewegt in Sachen Bildung, auch in der beruflichen Bildung - so Gewerkschaftssekretär Fernando Puig-Samper in seinem Beitrag. Seit dem 2002 verabschiedeten spanischen Gesetz über Qualifikationen und berufliche Bildung wurde die berufliche Bildung ausgebaut. So wurde ein nationaler Katalog beruflicher Qualifikationen erstellt, der Aufbau eines Systems zur Anerkennung und Akkreditierung von Qualifikationen eingeleitet, Informations- und Orientierungsangebote zur beruflichen Bildung und Beschäftigung geschaffen. Wirtschaftliche und politische Bechränkungen lähmen in der Praxis die Umsetzung von Aspekten, denen wesentliche Bedeutung für die Verbesserung des Ausbildungs- und Qualifikationsniveaus der Erwerbsbevölkerung zukommt. Das schnelle Geld hat viele verführt, auf eine gute Ausbildung zu verzichten. Zum Teil sei das auf der Immobilienblase basierende Modell des wirtschaftlichen Wachstums mit seinen mühelos zugänglichen geringqualifizierten Beschäftigungsmöglichkeiten dafür verantwortlich. Diese Verhältnisse übten eine magische Anziehungskraft auf die junge spanische Bevölkerung aus, die ihre Ausbildung frühzeitig abbrach und stattdessen Beschäftigungen nachging, von denen sich mittlerweile herausgestellt hat, dass sie wenig mehr als illusorisch waren." (Hrsg., BIBB-Doku)

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