Vereinheitlichungslogiken der Berufsbildung in Europa und im ehemaligen Deutschen Reich
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140794
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Abstract
"Die Geschichte des Bildungssystems in Deutschland ist mit der Ausdehnung unterschiedlicher Entwicklungs- und Kommunikationslogiken verbunden, die im Institutionengeflecht der Berufsbildung aufeinandertreffen. Das Berufsbildungssystem überkreuzt schulische und berufliche Logiken der kommunikativen Orientierung, ohne dass man von einer Verschmelzung oder Versöhnung reden könnte. Unter der Logik von Kommunikationen oder von gesellschaftlichen Entwicklungen ist in diesem Zusammenhang die Beobachtbarkeit von institutionalisierten Handlungstypen zu verstehen, durch die Bearbeitung gesellschaftlicher Funktionen wie z.B. die der Reproduktion des kollektiven Arbeitsvermögens sinnhaft eingerahmt wird. Die sinnhafte Einordnung und die Anerkennung von Handlungen sind nicht voraussetzungslos gegeben, sondern an geschichtliche Traditionen und Transformationsprozesse gebunden", wie der Beitrag in seiner historischen Betrachtung aufzeigt. Im ersten Abschnitt geht er der Tradition der Bipolarität in Deutschland nach und im zweiten Abschnitt wirft er einen Blick auf die Einigungslogiken im Deutschen Reich und in Europa, im dritten Abschnitt geht es um Systemvertrauen und Kreditierung und abschließend um die Einheit des Systems. (Autorenreferat, BIBB-Doku)