Griechenland: Krise und Bildung

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Der Beitrag zeigt auf, wo die Schwächen und Stärken des griechischen Bildungssystems liegen und welchen Einfluss die europäische Bildungspolitik hat. Nach Einschätzung des Autors waren die von Europa kommenden positiven Impulse, die Schaffung von - finanziellen und normativen - Rahmenbedingungen für Reformen des Bildungssystems nützlich, doch hätten breitere und tiefergehende Wirkungen erzielt werden müssen. Bis jetzt hat sich die Bildungs- und Arbeitsmarktsituation der Menschen nicht substantiell verbessert, auch wenn erhebliche Wirkungen auf die Ausbildung von "know-how" bei griechischen Bildungsexperten und -praktikern zu verzeichnen sind. In der gegenwärtigen Krise wird der Schwerpunkt vor allem in der Beseitigung von Fehlentwicklungen und in der Minderung von Ineffizienz liegen müssen. In diesem Zusammenhang weist der Autor auf eine Problematik hin, die bisher kaum beachtet worden ist. Den Partnern aus dem Süden und teilweise auch aus dem Osten Europas werden Lösungen angeboten, die deren in ihren jeweiligen Kulturen wurzelnde Stärken nicht genügend berücksichtigen und ihnen von daher auch nicht ausreichend Entfaltungsmöglichkeiten bieten. Der Beitrag schließt mit Empfehlungen, wie die EU dazu beitragen könnte, größere und direktere positive Wirkungen auf die Bildungs- und Lebenssituation der Menschen zu erzielen. (BIBB-Doku)

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