Mehrsprachige Schulbildung als Schlüsselqualifikation im Berufsraum Europa
item.page.bibb.id
86372
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Sprachkenntnisse haben eine herausragende integrative Funktion sowohl für die politisch-kulturelle als auch die sozial- berufliche Zukunft in Europa. Auf diesem Hintergrund geht es wesentlich darum, nachzuweisen, wie die anspruchsvollen Ziele, die mit Mehrsprachigkeit verbunden sind, auf breiter Basis verwirklicht werden können. Der Beitrag erörtert dazu strukturelle Rahmenbedingungen für eine europäische Sprachbildung (das Kriterium der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, des Ausgleichs sozialer Unterschiede, der interkulturellen Kompetenz) und stellt ein qualitativ neues Konzept der Sprachbildung im Sinne einer allgemeinen Bildung vor, die soziale Grenzen ebenso wie nationale überwindet. Dies kann jedoch nur in einem Schulverbund geleistet werden, in dem verschiedene Schulen eigene Sprachprioritäten setzen und so eine breit gefächerte Schullandschaft aufbauen, in der sich die Sprachenlandschaft der eigenen Stadt spiegelt. Bilinguale Schulen verstehen sich als Teil des öffentlichen Schulwesens und sind nicht durch einen erweiterten Sprachunterricht gekennzeichnet, sondern durch gemeinsames Lernen in zwei Sprachen. Vorgesehen ist eine zweisprachige Grundschullaufbahn für Kinder einer Minderheit und der Mehrheit, die ab der Sekundarstufe durch den etablierten Fremdsprachenunterricht erweitert wird. (BIBB2)