Perspektiven der dualen Berufsausbildung : höhere Qualität und Effizienz durch mehr Flexibilisierung und Durchlässigkeit
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144084
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Deutscher Instituts-Verlag
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Köln
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Abstract
"Der aus den Megatrends der Wirtschaft und dem Strukturwandel zur Wissensgesellschaft resultierende Bedarf an höheren Qualifikationen stellt auch die duale Berufsausbildung vor Herausforderungen. Die vorliegende IW-Position begründet, warum der Reformbedarf in der dualen Berufsausbildung vornehmlich in einer Weiterentwicklung der Flexibilität und der institutionellen Regeln besteht. Für drei zentrale Themenfelder werden Reformoptionen beschrieben: Mehr Wahl- und Differenzierungsmöglichkeiten sollen den Kern der Qualifizierung im dualen System stärken. Hierbei können stärker modular gestaltete Strukturen und praxisgerechte Rahmenbedingungen die Attraktivität und Flexibilität der beruflichen Bildung steigern. Zudem soll eine günstigere Kosten-Nutzen-Relation der Ausbildung insbesondere die Integration leistungsschwächerer Bewerber erleichtern, um den Übergang von der Schule in den Beruf effizienter zu gestalten. Des Weiteren lassen sich die Höherqualifizierung und Karrierepotenziale von Fachkräften durch den Ausbau der geregelten Weiterbildung, einen kompetenzgerechten Hochschulzugang und die Anrechnung beruflich erworbener Kompetenzen fördern." (Autorenreferat, BIBB-Doku)