Lebensgeschichte und berufliche Rehabilitation : eine empirisch- soziologische Untersuchung in Berufsförderungswerken
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94009
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Lit-Verlag
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Münster
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Abstract
Um festzustellen, ob sich in der Lebenslauforientierung von Rehabilitanden typische Verlaufsformen und Bedingungskonstellationen erkennen lassen, wurden mit ca. 30 männlichen und weiblichen Rehabilitanden in zwei Berufsförderungswerken lebensgeschichtliche Gespräche geführt. Die Fallstudien ergaben bemerkenswerte Unterschiede in der lebensgeschichtlichen Bedeutsamkeit der beruflichen Umschulung für die Betroffenen. Nur ein Teil von ihnen sah in der eingetretenen Behinderung die hauptsächliche Ursache für den beruflichen Neuanfang. Die anderen Rehabilitanden begründeten ihren Entschluss dagegen in erster Linie mit ihrer Unzufriedenheit mit ihrem bisherigen Berufsverlauf. Insgesamt wurden neun verschiedene Fallreihen von Rehabilitanden mit jeweils spezifischer berufsbiographisch-lebensgeschichtlicher Zielorientierung identifiziert. (IAB)