Unendeckte Kompetenzen : Jugendliche ohne Mittleren Schulabschluss finden schwer einen Ausbildungsplatz
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183034
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Berlin
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Abstract
Nur die Hälfte der Jugendlichen, die höchstens über einen Hauptschulabschluss verfügen, schafft den direkten Übergang in eine Ausbildung. Weder kognitive Fähigkeiten noch soziale Kompetenzen erhöhen die Übergangschancen dieser Jugendlichen. Die Autorinnen fordern Betriebe und Berufsberatungen dazu auf, jenseits von Noten und Abschlüssen auch auf individuelle kognitive und soziale Kompetenzen zu blicken. Kritisiert wird damit das Schlagwort von der "mangelnden Ausbildungsreife", mit dem Fachleute aus der beruflichen Bildung die Übergangsprobleme vieler Jugendlichen erklären. Ihre Analyse von Daten aus dem Nationalen Bildungspanel (NEPS) zeigt, dass das Problem oft nicht bei den Fähigkeiten der Bewerberinnen und Bewerber liegt. Vielmehr werden Jugendliche mit höchstens einem Hauptschulabschluss pauschal als "leistungsschwach" eingeordnet. Nötig wäre ein genauerer Blick auf die Entwicklungspotenziale, etwa durch Tests oder Praktika. (Textauszug; BIBB-Doku)